TI-Anschluss in der Arztpraxis: Was Sie wissen müssen
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TI-Anschluss in der Arztpraxis: Was Sie wissen müssen

12. Januar 2026 7 Min Lesezeit

Die Telematik-Infrastruktur (TI) ist das digitale Rückgrat des deutschen Gesundheitswesens. Wir erklären Schritt für Schritt, wie der Anschluss in Ihrer Praxis abläuft – sicher, KBV-konform und ohne Praxisstillstand.

Was ist die Telematik-Infrastruktur?

Die TI verbindet alle Akteure des deutschen Gesundheitswesens – Arztpraxen, Kliniken, Apotheken und Krankenkassen – über ein hochsicheres geschlossenes Netz. Sie ist die Grundlage für Anwendungen wie das eRezept, die eAU (elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung), den eArztbrief und die elektronische Patientenakte (ePA).

Was Sie für den Anschluss brauchen

  • Einen Konnektor mit aktueller PTV-Version
  • Ein VPN-Zugangsdienst Ihres TI-Anbieters
  • Eine SMC-B-Karte (Praxisausweis)
  • eHBA-Karten für jede:n behandelnde:n Ärzt:in
  • Aktuelle stationäre Kartenterminals
  • Eine moderne, herstellerunabhängige Praxissoftware

Typische Stolperfallen

  1. Veraltete Hardware – Konnektoren und Terminals haben Lebenszyklen. Ein Hardwaretausch sollte rechtzeitig geplant werden, um Engpässen kurz vor TI-Pflichtterminen vorzubeugen.
  2. Netzwerk-Topologie – die TI-Anbindung darf das Praxis-Netz nicht entkoppeln. Eine durchdachte Segmentierung mit eigener Firewall-Zone ist Best Practice.
  3. Zertifikate & PINs – wer organisiert SMC-B-Beantragung, eHBA-PIN-Briefe und Re-Issue? Ein klarer Prozess spart später viel Stress.

Der typische Ablauf bei R-NetWork

  1. Bestandsaufnahme der vorhandenen TI-Hardware und Praxissoftware
  2. Beantragung von SMC-B / eHBA bei der zuständigen KV / Bundesärztekammer
  3. Bestellung des passenden Konnektors und Terminals
  4. Installation vor Ort an einem Wochenende, damit der Praxisbetrieb am Montag normal weiterläuft
  5. Schulung des Teams: Karten lesen, eAU senden, eRezept ausstellen
  6. Wartung & Updates über unseren Service-Vertrag

Fazit

Die TI ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Betrieb. Wer einen festen Ansprechpartner hat, der Hardware, Konnektor, Software, Karten und Schulungen aus einer Hand betreut, spart Zeit, Nerven und Risiko – und kann sich auf das konzentrieren, was zählt: die Patientenversorgung.

Sie planen den TI-Wechsel oder ein Konnektor-Update? Wir nehmen Ihre IT auf, planen die Migration und begleiten Sie bis zum Go-Live. Sprechen Sie uns an.
Schritt für Schritt

TI-Anschluss in der Arztpraxis

  1. 1
    Bestandsaufnahme

    Vorhandene TI-Hardware und Praxissoftware erfassen.

  2. 2
    Beantragung

    SMC-B und eHBA bei zuständiger KV bzw. Bundesärztekammer beantragen.

  3. 3
    Bestellung

    Passenden Konnektor und Kartenterminals bestellen.

  4. 4
    Installation

    Vor-Ort-Installation am Wochenende für reibungslosen Montag.

  5. 5
    Schulung

    Team auf Karten lesen, eAU senden und eRezept ausstellen schulen.

  6. 6
    Wartung & Updates

    Über Service-Vertrag laufende Aktualisierung sicherstellen.

Häufige Fragen

Klare Antworten zu diesem Thema

Die TI verbindet alle Akteure des deutschen Gesundheitswesens — Arztpraxen, Kliniken, Apotheken und Krankenkassen — über ein hochsicheres geschlossenes Netz. Sie ist Grundlage für eRezept, eAU, eArztbrief und ePA.

Konnektor mit aktueller PTV-Version, VPN-Zugangsdienst, SMC-B-Praxisausweis, eHBA-Karten je Behandler:in, aktuelle stationäre Kartenterminals und eine herstellerunabhängige Praxissoftware.

Ja. Wir installieren typischerweise an einem Wochenende, damit der Praxisbetrieb am Montag normal weiterläuft.

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