
Praxissoftware-Wechsel ohne Praxisstillstand – so geht's
Ein PVS-Wechsel ist ein einschneidender Schritt. Mit dem richtigen Vorgehen läuft die Migration ohne Datenverlust, ohne Patientenstau und ohne kalte Füße. Unser Praxis-Leitfaden in 7 Schritten.
Warum Praxen wechseln
Die Gründe sind individuell – häufig sind es: zu langsame Performance, fehlende Cloud-Funktionen, mangelnder Support, hohe Wartungsgebühren, eingeschränkte mobile Nutzung oder das Bedürfnis nach moderner KI-Unterstützung. Ein Wechsel lohnt sich aber nur dann, wenn der Übergang sauber organisiert ist.
Die 7-Schritte-Methode
1. Anforderungen klären
Welche Module nutzen Sie heute wirklich (EBM/GOÄ-Abrechnung, Labor-Schnittstellen, PACS, Privatabrechnung, HzV, DMP)? Was vermissen Sie? Eine ehrliche Bestandsaufnahme verhindert teure Fehlentscheidungen.
2. Datenbestand analysieren
Wie viele Patientenakten, wie viele Jahre Historie, welche Fremdformate (DICOM, GDT, HL7)? Diese Antworten bestimmen Aufwand und Migrationsstrategie.
3. Probekonvertierung
Niemals ohne! Ein Test-Datenexport zeigt schnell, wo Daten fehlen, falsch zugeordnet sind oder nachformatiert werden müssen.
4. Schulungsplan
Mitarbeiter:innen brauchen Zeit zum Üben. Eine Mischung aus Live-Schulung, Video-Tutorials und schriftlichem Handbuch deckt alle Lerntypen ab.
5. Cut-Over am Wochenende
Freitag Abend Datenexport, Samstag Migration & Tests, Sonntag QA und Stichproben, Montag Go-Live mit Notfall-Hotline.
6. Doppelter Boden in der Anfangswoche
Das alte System bleibt nur lesend verfügbar – falls einmal ein Wert nachgeschlagen werden muss. Nach 2–4 Wochen wird es archiviert.
7. Optimierung nach 30 Tagen
Erst nach echtem Praxisbetrieb merken Sie, wo Workflows optimiert werden können. Ein Review-Termin mit Ihrem Implementierungspartner gehört zum guten Ton.
Was kann schiefgehen?
- Datenverlust durch fehlende Probekonvertierung
- Personal-Frust, wenn Schulung erst am Go-Live-Tag stattfindet
- Versteckte Kosten für Schnittstellen, Lizenz-Kombinationen oder Daten-Export-Gebühren
- Patientenstau, wenn Hardware oder TI-Komponenten nicht mit dem neuen System sprechen
Wie wir helfen
Wir begleiten Sie von der ersten Anforderungsanalyse über die Auswahl, die Migration bis zum Betrieb. In 95 % der Projekte läuft der Wechsel ohne Praxisstillstand – mit klar nachvollziehbaren Kosten und einem festen Ansprechpartner.
Praxissoftware-Wechsel in 7 Schritten
- 1Anforderungen klären
Welche Module nutzen Sie heute wirklich? Was vermissen Sie? Ehrliche Bestandsaufnahme.
- 2Datenbestand analysieren
Anzahl Akten, Jahre Historie, Fremdformate (DICOM, GDT, HL7) erfassen.
- 3Probekonvertierung
Test-Datenexport zeigt fehlende oder falsch zugeordnete Daten.
- 4Schulungsplan
Mischung aus Live-Schulung, Video-Tutorials und schriftlichem Handbuch.
- 5Cut-Over am Wochenende
Freitag Export, Samstag Migration, Sonntag QA, Montag Go-Live mit Hotline.
- 6Doppelter Boden
Altes System bleibt 2–4 Wochen lesend verfügbar, danach Archivierung.
- 7Optimierung nach 30 Tagen
Review-Termin mit Implementierungspartner für Workflow-Tuning.
Klare Antworten zu diesem Thema
Von Anforderungsanalyse bis Go-Live planen wir 8–14 Wochen. Der eigentliche Cut-Over erfolgt am Wochenende, sodass der Praxisbetrieb am Montag normal weiterläuft.
Bei strukturiertem Vorgehen mit Probekonvertierung und doppeltem Boden in der Anfangswoche: nein. In 95 % unserer Projekte verläuft die Migration ohne Datenverlust und ohne Praxisstillstand.
Datenverlust durch fehlende Probekonvertierung, Personal-Frust durch zu späte Schulung, versteckte Kosten für Schnittstellen sowie Patientenstau bei inkompatibler Hardware oder TI-Komponenten.
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